Biographie

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Geboren 1957 in Berlin studierte Alexander Mankowsky bis 1984 Soziologie, Philosophie, und Psychologie an der Freien Universität Berlin.

Nach vier Jahren Berufserfahrung im sozialen Bereich entschloss er sich für die Weiterbildung zum „Knowledge Engineer“ bei der „Gesellschaft für neue Berufe GNB“, (gegründet unter anderem von der damaligen Daimler–Benz AG zur Umsetzung der ‚Künstlichen Intelligenz‘).
Seit 1989 ist Alexander Mankowsky für die Daimler AG im Bereich Forschung tätig.

Dort beschäftigte er sich zunächst mit Expertensystemen, Wissensmanagement, dem Aufspüren von Marktchancen sowie der Darstellung von automobilen Zeitgeistströmungen. Dies führte ihn im Jahr 2001 zu seinem aktuellen Arbeitsgebiet „Futures Studies & Ideation“: Zukunftsforschung mit dem Ziel der Ideenfindung. Er arbeitet eingebunden in das weitgespannte und vielfältige kreative Netzwerk von Daimler.

Abstract: Menschliche Wahrnehmung und autonome Maschinen

Menschliche Wahrnehmung und autonome Maschinen Verkehr kann als eine Form von Kollaboration zwischen den Verkehrsteilnehmern betrachtet werden. Diese Kollaboration findet vorbewusst statt- die Mechanismen werden aus der Neuroscience langsam bekannt.
Wie können automatische Fahrzeuge in diese Kollaboration angenehm integriert werden?
Wie kann die zukünftige Rollenteilung zwischen Mensch und Maschine gestaltet werden?
Anhand des Forschungsfahrzeuges F015 von Mercedes-Benz sollen Konzepte und Ideen diskutiert werden.



Biographie

axel_venn
Der Farbexperte, Künstler und Designer flaniert zwischen den Welten von Wahrnehmung, Wirkung und Realität. Seine farbforscherischen Arbeiten zielen auf die Entschlüsselung semantisch-semiotischer Botschaften. Ein Großteil seiner Tätigkeit widmet er dem wissenschaftsfundierten, strategischen Trendscouting und den Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Ökonomie und das Design. Seit Jahrzehnten ist er Vortragsgast in Deutschland und rund um die Welt. Axel Venn ist em. Professor für Farbgestaltung an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim und ein Ehrenvorsitzender des Deutschen Farbenzentrums e.V.. Seine 25 Bücher über Farbe und Gestaltung sind bisher in 12 Sprachen übersetzt. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Abstract: Marketing mit Ewigkeits-Appeal. Giga-Trends als Option für langfristige Gestaltungsoptionen.

Es geht um Design- und Architektur-Konzepte, deren Profile zum kollektiven, internationalen Kommunikationswerkzeug der kommenden Jahrzehnte gehören werden. Die kommerziell formulierten Leitappelle nutzen eine Art Farbe-Form-Esperanto als Verständigungsmittel.
Neueste Beispiele aus unterschiedlichsten, internationalen Anspruchsebenen und Funktionsbereichen sollen die folgenden Thesen illustrieren.

Die Gigatrends der Gegenwart und der näheren und weiteren Zukunft bedienen immer häufiger archaisch anmutende dessinatorische Grundmuster. Sie nutzen u.a. altbekannte Vorbilder der vorklassischen morgenländischen Stadtkulturen von mäandrierenden Lineaturen, Flechtwerken und Überkreuzungen bis hin zu verschlungenen Gewirke-Konstrukten. Das geschieht in gleicher Weise in der Produkt-Architektur in Form differenzierter Flächengebilde: Das ehemals klein bis mikroskopisch Abgebildete dehnt sich zu makroskopisch aufgeblasenen, plastischen Strukturen aus.

Gleichzeitig erleben wir eine veritable Renaissance metallisch geprägter
Farb-, Glanz- und Griff-Anmutungen. Silber-, Gold- und Platin-Oberflächen, sowie zuhauf genutzte Skulptur-Fragmente in Bronze und Messing gehören genauso zum kommenden Zeitgeist wie die nimmersatte Sehnsucht nach konventionellen, jahrhundertelang zitierten Farb- und Form-Metaphern. Die Innovationscharakteristik manifestiert sich nicht mehr durch den schnellstmöglichen Überraschungscoup, sondern in der Verstetigung tradierter Wertanmutungen oder: „Das Alte ist das Neue“. Und:
„Zukunftsträume wechseln die Richtung“.



Biographie

daniel_sammans
Geboren 1968 in Düsseldorf, macht Daniel Samanns seine ersten photographischen Erfahrungen im Bereich Mode, Werbung und Still-life. Anfang der Neunziger noch ganz analog, ab 1997 dann völlig digital. Nach der bunten Welt der Werbung wechselt er in den Journalismus. Von 1996 bis 2000 ist er Photograph beim Axel-Springer-Verlag. Zunaechst in Düsseldorf, dann in München. Bei der ddp-Nachrichtenagentur arbeitet er seit dem Jahr 2000. Als Gründungsmitglied der erfolgreichen Münchner Photogalerie Pantarhei kuratiert und organisiert er von 1999 bis 2002 vielbeachtete Ausstellungen. Von 2002 bis 2007 ist er freier Photojournalist bei Focus Magazin, während er zusaetzlich Ressort übergreifende Auftragsarbeiten und Reportagen für Magazine und Illustrierte ausführt. Nach einem Jahr Bildberichterstattung mit Auslandsreportagen in Südost-Asien, landet er 2008 in Berlin, wo er als Photo- und Video-Journalist arbeitet. Seine Leidenschaft für die Kollodium-Nassplatten-Photographie (Wet-Plate-Process) lässt ihn seit 2011 nicht mehr los.
Um das kulturelle photographische Erbe am Leben zu erhalten, ist Daniel Samanns seit 2013 als freier Dozent taetig.
Das Interesse an Samanns´ kuenstlerischer Arbeit waechst ebenso . Ausstellungs-Anfragen, Portrait- und Spezial-Auftraege mit dieser Technik mehren sich seither.

Abstract: Autochrome. The Vital Process

Die Gebrüder Lumière brachten Autochrome 1907 auf den Markt, das erste ernstzunehmende farbfotografische Verfahren verbreitete sich rasch, verschwand aber mit der Kleinbildfotografie Ende der 1930er Jahre. Das komplizierte Autochrom gilt heute als eine verschollene Technik. Vor dem Hintergrund der intendierten Neuentdeckung, resümiert der Vortrag die Ergebnisse der "freien" Forschungsarbeit des Fotografen Daniel Samanns und des Physikers Julien Fière. Die deutsch-französische Kooperation hat sich zum Ziel gesetzt, die autochrome Technik wissenschaftlich zu entschlüsseln und sie für die zeitgenössische analoge Fotografie des 21. Jahrhunderts praktikabel zu machen. Angefangen bei der stillen Betrachtung der piktoralistischen Autochrome, den ersten "Farb-Diapositiven" der Gebrüder Lumière mit ihren unzähligen farbigen Stärkekörnern, bis hin zur archaischen, tonnenschweren punktuellen Pressung der Körner auf kleinsten Flächen der Glasplatten: Der Vortrag vermittelt ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge und praktische Unwägbarkeiten – gleichsam als mögliche Lösungswege zur Herstellung von Autochromen und zur Wieder-Entdeckung des Verfahrens an sich.



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Joachim Propfe studierte Farbdesign an der FH Hildesheim/Holzminden (heute HAWK). Seit 1994 arbeitet er freiberuflich als Farb-Designer, Schriftkünstler und Kalligraf für verschiedene Auftraggeber (u. a. Mast Jägermeister SE, Beiersdorf AG, Physikalisch Technische Bundesanstalt, VW Autostadt, Bistum Münster, Dior). Seine Tätigkeit umfasst Farbkonzepte für Außen- und Innenarchitektur, Wandgestaltungen mit Kalligrafie, freie schriftkünstlerische Arbeiten sowie Seminare. Seine Werke wurden u. a. in AIT und Letter Arts Review (weltweit führende Publikation für Kalligrafie) veröffentlicht. Er ist mit einem Werk in der „Berliner Sammlung Kalligrafie“ in der Akademie der Künste vertreten.

Abstract: Kopf Palette Leinwand – von der Farbvorstellung zur Farbrealität

Als Künstler entwickle ich eine Vorstellung von den Farbtönen, die ich in meinen Bildern verwenden möchte. Doch wie kommt die Farbe aus meinem Kopf auf die Leinwand? In diesem Workshop können die Teilnehmer mit Pinsel und Palette in der Hand einmal selbst den Weg von der Farbvorstellung zur gemalten, realen Farbfläche auf einem Bild gehen. Dabei wird gezeigt, wie Farbvorstellungen präzisiert und analysiert werden können, damit am Ende die Vorstellung im Kopf mit dem farbigen Bild vor Augen übereinstimmt.

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Biographie

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Martin Frech (geb. 1966) studierte mit den Schwerpunkten Film und Video an der Hochschule der Medien in Stuttgart und arbeitete einige Jahre als Assistent für den Dokumentarfilmer Peter Krieg in Köln. Als Diplomarbeit entwickelte er die Software ELVIS (electronic video interactive system) für interaktive Kino-Präsentationen (Anerkennung beim "Prix Ars Electronica 1991", Präsentation auf der "Input 1992" in Baltimore).

Die 1990er-Jahre standen für Martin Frech im Zeichen der interaktiven digitalen Medien. Er arbeitete als technischer Leiter des internationalen Medienkunst-Festivals interActiva (1992, 1993 in Köln und 1994, 1995 in Potsdam-Babelsberg), als Webmaster (Hochschule der Künste, Berlin), als Lehrbeauftragter an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (digitaler Filmschnitt) und der Freien Universität Berlin (elektronisches Publizieren).

Parallel studierte er an der Freien Universität Berlin Informations- und Erziehungswissenschaften sowie Geschichte. Nach einer unvollendeten Dissertation zur Stereo- und Panoramafotografie (Prof. Wersig, FU und Prof. Völz, TU) konzentrierte er sich mit Beginn des neuen Jahrtausends ganz praktisch auf die Fotografie.
Seit 2010 lebt und arbeitet Martin Frech mit seiner Familie in Tübingen.

Martin Frech ist Gründer von randgebiete.de, einem Projekt, das sich mit randständigen Aspekten der Fotografie beschäftigt, er publiziert zu fotografischen Themen und kuratiert Ausstellungen.

Abstract: Previsualization vs. Post Production: Farbe in der analogen und digitalen Fotografie

Wenn wir Fotografien farbig sehen, erliegen wir einer Sinnestäuschung: In der Geschichte der Farbfotografie gibt es mit Lippmanns Heliochromie nur ein einziges praktisch angewandtes Verfahren, das im Moment der Aufnahme ein Farbspektrum als solches aufnimmt. Dieses ist jedoch seit über 100 Jahren nicht mehr in Gebrauch. Alle anderen praktisch genutzten Farbfoto-Verfahren funktionieren trichromatisch: Ob Maxwells Farbdia-Verfahren (sein Schottenmuster war 1861 die erste öffentlich gezeigte Farbaufnahme), die Autochrome-Platte der Lumières, die verschiedenen Farbfilme oder Lands Polaroid -- bei allen werden die roten, grünen und blauen Farbinformationen im Moment der Aufnahme separiert.
So auch bei der 'digitalen' Fotografie. Diese ist jedoch insofern ein Rückschritt, da die Informationen für die drei Farbkanäle bei den üblichen farbenblinden Sensoren jeweils nur mit einem Teil der Auflösung registriert werden. Der größte Teil der Farbinformationen wird in einem der Belichtung nachgeschalteten Prozess algorithmisch berechnet.
Die Technikgeschichte der emulsionsbasierten Farbfotografie hat eine bemerkenswerte Anzahl nebeneinander bestehender unterschiedlicher Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von farbigen Bildern hervorgebracht. Die Farbdarstellung ist dabei jeweils wesentlich durch die Eigenschaften der eingesetzten Materialien bestimmt. So wird die Auswahl der Materialien zwangsläufig Teil des kreativen Prozesses -- schon vor der ersten Belichtung.
Wird digital gearbeitet, ist die Qualität der Farben dagegen eine eine permanente Option in der Nachproduktion.
Im Vortrag werden Verfahren der zeitgenössischen Farbfotografie vorgestellt. Gemeinsam gehen wir den Fragen nach, welche Relevanz dem Material-Aspekt in diesem Kontext zukommt und wie man mit der zunehmend problematischen Verfügbarkeit von fotografischem Material umgeht.



Biographie

nathalie-pagels
Nathalie Pagels ist Diplomierte Farbberaterin ICA und seit über zwanzig Jahren im Bereich Farbe tätig. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Farbkonzepterin in Düsseldorf , und ist für Unternehmen, öffentliche
Auftraggeber, Privatpersonen und die Industrie tätig. Sie hält Vorträge und gibt Seminare, in denen sie der Farbe und ihrer Anwendung zu dem Stellenwert in der Gesellschaft verhelfen will, der ihr gebührt.

Abstract: Leitfächer der Farbgestaltung

Farbe ist eine Sprache und wir setzen sie „flächendeckend“ ein. Dabei kommt es oft zu Missverständnissen zwischen den unterschiedlichen Disziplinen. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer in ihren Fähigkeiten und ihrer Kreativität zu stärken, sowie- fachübergreifend- einen tieferen Einblick in strategische Herangehensweisen hinsichtlich Farbentscheidungen und Kundenkommunikation zu vermitteln. Dabei wird die „Sprache“ Farbe allen auf die selbe Weise vermittelt.



Biographie

Frido-Hohberger
Der 1949 geborene Künstler Frido Hohberger studierte Malerei an der Kunstakademie Stuttgart. 1991 bekam er von der Fondazione Ratti, Como, bei Antonio Saura ein Stipendium und Einzelausstellungen im In- und Ausland folgten. Seit 1995 ist Frido Hohberger Leiter des Zeicheninstituts der Universität Tübingen. Insgesamt fünfmal nahm er an Kunstausstellungen im Haus der Kunst in München teil. Seine Arbeiten sind in vielen öffentlichen Sammlungen in ganz Deutschland zu sehen.

Abstract: Der Kalt-Warm-Kontrast in der Malerei. Beispiele aus der Kunstgeschichte mit praktischen Mischübungen

Der Kalt-Warm-Kontrast innerhalb des Farbspektrums der Körperfarben gehört
zu den musikalischsten in der Malerei.

Er findet seine Anwendung z.Bsp bei dem Maler Jan Vermeer, aber auch bei Paul Cezanne.

Nach einer Reflexion über den subjektiven Charakter der gefühlten Farbtemperaturen,
wird die Anwendung diese Kontrastes anhand von Bildbeispielen aus der Kunstgeschichte erläutert.

Praktische Mischübungen mit Wasser- und Acryl-Farben zeigen die vielfältigen Möglichkeiten der gezielten Anwendung auf.
Die Materialien werden gestellt.
Bitte alte Hemden oder Kleidungsstücke mitbringen.
Maximale Teinehmerzahl: 15



Biographie

susanne-krisch
Die 1956 geborene Malerin und Grafikerin Susanne Krisch studierte Grafikdesign an der HdK in Berlin. Sie erweiterte ihr Wissen durch künstlerische Studien bei Prof. Martin Schmid in Tübingen und lehrte am Zeicheninstitut der Eberhard Karls Universität Tübingen Zeichnen und Malen nach Modell und nach der Natur. Heute bearbeitet sie als freischaffende Malerin und Grafikerin die Themen: Musik, Natur, Innenansichten.

Abstract: Haut / Farbe im Portrait

Das Mittel der Farbe bietet in vielfältiger Weise die Möglichkeit, einem Portrait den Ausdruck der Lebendigkeit zu verleihen. Die Farbtongebung für die Haut und die proportional angemessene Verteilung ihrer Helldunkelwerte sorgen im Bildnis für Individualität, Volumen und Raum. Darüber hinaus kann direkte sinnliche Erfahrung beim Malen dadurch entstehen, indem Eigenschaften der Haut ihre Entsprechung in den Eigenschaften der Farbe finden: Pigmentierung, Reflexion, Transparenz, Temperatur, Sensibilität. Die Haut wird in der Farbwirkung zudem beeinflusst durch die Behandlung der sie umgebenden Stoffe. Mit weit aufgefächerter Farbpalette gehen wir im Workshop durch praktisches Malen nach Vorbildern alt- und neumeisterlicher Bildnisse auf die Suche nach dem "Inkarnat“.



Biographie Katja Schmid

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Katja Schmid begann als Filmemacherin in den DEFA-Studios für Trickfilme. 1993 erhielt sie ihr Diplom als Kamerafrau von der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Als Kamerafrau, Digital Artist und Editorin hat sie über 50 Film- und Medienproduktionen mitgestaltet. Seit 2004 ist sie als Professorin für Visual Effects and Postproduction an der HdM tätig. Von 2006-2011 kuratierte sie die Digital Cinema Conference, den Tech Track Stereoskopie sowie die Junior Paper Session der FMX. Sie hat für die private Kunsthochschule MIMA in München die Studiengänge Medienkunst BFA, MFA konzipiert und ist Mitglied des MIMA-Hochschulrates.

Biographie Heike Quosdorf

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Heike Quosdorf wurde 1986 in Berlin geboren. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin Bild u. Ton hat sie freiberuflich für den SWR Baden-Baden gearbeitet, aber auch für Firmen wie die SAP AG, MERCK KGaA oder das Fraunhofer IPA Film- und Fotoprojekte oder Marketingkonzepte realisiert.

Seit 2012 studiert Heike an der Hochschule der Medien Stuttgart und hat sich seit dem vierten Semester auf digitale Farbkorrektur und DI Workflows spezialisiert. Während des studentischen Pflichtpraktikums konnte sie als DI Coloristin und Assistentin das Team von ARRI Mitte in Berlin unterstützen und dort auch eigne Projekte als Coloristin umsetzen. Momentan arbeitet Heike an ihrer Abschlussarbeit zum Thema „Color Grading Workflows for High Dynamic Range Footage“ und ist als freiberufliche Coloristin tätig.

Abstract: Defining the look (Digital Colour Grading)

Digital color grading has replaced traditional film lab technologies to create the final look of a movie. During the workshop participants will have the opportunity to design their preferred look of a movie scene. They may entitle their scene describing the mood they intended to define. At the end of the workshop all versions are going to be projected.



Biographie

truusje-goedings
Drs.Truusje Goedings is arthistorian and completed the State Academy of Fine Arts in Amsterdam. She worked at Amsterdam University as a researcher specializing in 17th century art-technology, and in the antiquarian old-booktrade. She published many articles and books on the use of colour on graphics till 1800. Most recently she made a large exhibition including catalogue on Dutch colourists and the development of handcolouring in books from 1480-1720 for the Amsterdam University Library (okt. 2015-febr.2016).

Abstract: Colour Systematics in 17th Century Holland: a manuscript formula guide with 2075 samples from 1692

The main subject of this talk is a late 17th Century Dutch manuscript containing 1723 colour-samples in different hues, explanatory notes on their composition, and a register with another 352 samples. Until recently, this watercolour formula guide led an – almost – hidden existence in the city library of Aix en Provence. Carefully written, illustrated and bound in blindstamped vellum, this small but substantial volume looks as if it was meant for broader use and publication. It might be the earliest extensive as well as systematic colour overview and can be compared to our modern colour samplers or pantones. As a precursor, the manuscript is an important source for art technology, art history and social history. The talk will focus on the way in which the colours have been arranged as well as the author’s background and his motivation for writing the manuscript.



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